Faulheit, die — Die Faulheit, plur. inus. von der zweyten figürlichen Bedeutung des Wortes faul, die herrschende Abneigung von der pflichtmäßigen Bewegung, und besonders von der Arbeit. Sein Brot mit Faulheit essen. Im gemeinen Leben wird es zuweilen auch von… … Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
Faul — 1. Faul, arm vnd doch verzehren, geschieht nit lang mit ehren. – Henisch, 1021. It.: Chi non ha entrata, nè mestier, e va a spasso, ne va all ospital a passo a passo. (Gaal, 422.) 2. Faul bekommt wenig ins Maul. – Parömiakon, 2372. Frz.: Renard… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Laue (der) — Der Laue dient weder zu sieden noch zu braten. – Geiler, Nsch., 97. »Die erste Schell der Faul Narren ist die löwheyt oder lewe. Dies ist eine böse Faulkeit, dieweil du weder kalt noch warm bist, sondern lewe; da dienst du nirgendt zu, weder zu… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon
Wünschen — 1. Die viel wünschen, sein gerne reich, das glaubt gewisslich alle gleich. Lat.: Crede, que optantes sunt diuitias cumulantes. (Loci comm., 148.) 2. Die viel wünschen, werden gern reich. – Franck, II, 169b; Lehmann, II, 72, 72; 852, 347. Bei… … Deutsches Sprichwörter-Lexikon